Bericht
Rettungsschirm, Leerverkäufe, Rückkehr zur Drachme, Staatspleite… Finanzkrise, Eurokrise, Schuldenkrise?
… Da kann einem ganz schön der Kopf schwirren. Und was hat das alles mit Jugendlichen in Gladbeck zu tun? Wenn Staaten sich verschulden, sollte ich das dann nicht auch einfach machen? Konsum kurbelt ja auch die Wirtschaft an, hört man.
Finanzpolitik ist ein ganz schön komplexes Thema geworden und gleichzeitig so aktuell wie selten. Es geht uns alle etwas an und ökonomische und finanzielle Bildung gehören deshalb auch mehr denn je an die Schule.
Das Heisenberg Gymnasium hat zusammen mit der Volksbank Ruhr Mitte und dem Fachseminar Sozialwissenschaften am Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung Gelsenkirchen einen Projekttag zur finanziellen Bildung veranstaltet.
In vielen Workshops mit Themen wie der Planung von Taschengeldausgaben, Finanzführerscheinen, der Rolle des Geldes für unser Leben oder der Eurokrise haben sich die Schüler ausgiebigst informiert, Fragen gestellt, diskutiert.
Am Nachmittag mündete der Projekttag in einer Podiumsdiskussion für die Sozialwissenschaftskurse der Oberstufe mit Experten aus Kommune, Banken, Medien und Wissenschaft unter der Fragestellung „Was interessiert mich Griechenland? Die Bedeutung der Eurokrise für mich und meine Stadt.“ Souverän fühlten die beiden Moderatoren Martin Berner und Lennart Krotzek (Leistungskurs Sozialwissenschaften) den Experten auf den Zahn und blieben hartnäckig, um nach Antworten zu suchen, welche die Schüler am Vormittag in ihren Workshops erarbeitet haben.
Allen Beteiligten herzlichen Dank für diesen erfolgreichen Projekttag!
Lindner
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