Bericht
Landeskundlicher Schwerpunkt des Englischunterrichts der Jahrgangsstufe 9 stellt der Kontinent Australien dar. In diesem Zusammenhang beschäftigten sich die SchülerInnen der Klasse 9b ausführlicher mit der Kunst der Aborignes, der australischen Ureinwohner.
Dazu lernten die SchülerInnen zunächst einmal zwei Stile der Kunst der Aborigines kennen, nämlich die abstrakte und die naturalistische Richtung.
Dann wurde es aber Zeit selbst aktiv zu werden. Die SchülerInnen nahmen hierzu meist nicht den Pinsel, sondern Schaschlikspieße und andere runde Gegenstände in die Hand, denn viele entschieden sich für den abstrakten Stil, der sich durch eine Vielzahl von Punkten auszeichnet. Während einige SchülerInnen typische Motive der Aborigines wie die Regenbogenschlange oder Maden aufgriffen, wählten andere Elemente ihrer eigenen Kultur wie die Industriekultur des Ruhrgebiets oder eigener Hobbys.
Nach der Fertigstellung durften die SchülerInnen ihre Werke den MitschülerInnen im Rahmen eines Museumsganges im Klassenraum präsentieren. Jeder erhielt die Gelegenheit, sein Werk, seine Motive, seine Zielsetzung, die Wahl des Stiles, etc. zu erläutern bzw. auch, die KünstlerInnen zu ihren Bildern zu befragen. Da sie dies auf Englisch taten, vertieften sie zugleich die zuvor gelernten useful phrases für Gespräche über Kunst.
Abschließend kürte jeder Schüler und jede Schülerin ihr Lieblingsbild. Dazu schrieben sie jeweils eine Laudatio, in der das Dargestellte noch einmal auf Englisch beschrieben wurde und die Wahl zum besten Bild begründet wurde. Auffällig war hierbei, dass die SchülerInnen sich für sehr unterschiedliche Bilder entschieden halten.
Einig waren sie sich hingegen darin, dass die kreative Auseinandersetzung mit der Kunst der australischen Ureinwohner ihnen nicht nur Spaß gemacht hat, sondern sie auch einiges über diese – dann eben doch nur auf den ersten Blick so „einfachen“ - Kunstform gelernt haben
Müller;
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